Martin Geiger: Drei Tipps für gute Leistung und viel Freizeit im Winter
1126
post-template-default,single,single-post,postid-1126,single-format-standard,cookies-not-set,qode-news-1.0,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-child-theme-ver-1.0.0,qode-theme-ver-12.0.1,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.4.2,vc_responsive
 

Martin Geiger: Drei Tipps für gute Leistung und viel Freizeit im Winter

Im Winter scheinen unsere Arbeitstage sich manchmal unendlich in die Länge zu ziehen. Wir haben das Gefühl, dass wir kaum Tageslicht zu sehen bekommen: Morgens fahren wir noch im Dunkeln ins Büro und wenn wir wieder herauskommen, herrscht bereits Nacht – zumindest gefühlt. Hinzu kommt, dass wir bei wenig Licht von Natur aus ineffizienter sind.

So schaffen Sie es, weniger Zeit im Büro zu verbringen, noch ein bisschen Tageslicht in der Freizeit mitzunehmen und den Chef auch noch zufrieden zu stellen.

Produktivität = Leistung geteilt durch Zeit

Um Argumente zu haben, früher nach Hause zu gehen, sollte die Zahl im Nenner dieser Gleichung möglichst klein sein. Ergo: Wer am Vormittag die gleiche Leistung schafft, wie sonst an einem ganzen Arbeitstag, hat auch den Chef schnell überzeugt. Und so gelingt das:

1. Das Paretoprinzip:

Das Prinzip nach dem italienischen Ökonom Vilfredo Pareto besagt, dass wir mit 20 Prozent unserer Aktivitäten, 80 Prozent unserer Ergebnisse erzielen. Wenn Sie sich genau auf diese 20 Prozent konzentrieren, sparen Sie sich bereits einen Großteil Ihrer Arbeitszeit. Das lässt sich auf nahezu alle Bereiche übertragen: Telefonate, E-Mails, Kundengespräche. Erstellen Sie für jeden Arbeitstag, eine Liste mit den drei wichtigsten Aufgaben, die sie erledigen wollen. Um die zu bestimmen, fragen Sie sich:

  • Was ist mein wichtigstes Ziel? Wofür bin ich verantwortlich oder werde ich bezahlt?
  • Bringt mich diese Aufgabe meinem wichtigsten Ziel näher?
  • Trägt sie zum Ergebnis des Unternehmens bei? Womit wird Einkommen produziert?
  • Welchen Nutzen stifte ich mit dieser Aufgabe beim Kunden, bei Kollegen, meinem Chef oder meiner Chefin?

2. Das Parkinsonsche Gesetz

Der britische Soziologe C. Northcote Parkinson hat beobachtet, dass sich eine Tätigkeit genau in dem Maß ausdehnt, wie Zeit zu ihrer Erledigung zur Verfügung steht. Deshalb wird eine Präsentation immer gerade noch rechtzeitig fertig, egal ob Sie am Abend oder nur fünf Minuten vorher damit begonnen haben, sie zu erstellen. Machen Sie sich diesen Grundsatz zunutze und legen Sie eine Deadline für jede Aufgabe im Kalender fest.

3. Fokus durch kleine Sprints

Stellen Sie für Ihre drei wichtigsten Aktivitäten jeweils eine Stoppuhr auf 50 Minuten. Dazwischen machen Sie bewusst 10 Minuten Pause. Schalten Sie während Ihrer drei Sprints sämtliche Ablenkungen aus: Leiten Sie Ihr Telefon um und schließen Sie Ihren Browser.

Wer durch diese Tipps, in kurzer Zeit viel leistet, dem wird auch gerne eine längere Regenerationsphase gewährt. Die Ergebnisse werden Ihnen recht geben.

Mein Buchtipp zum Thema für die dunkle Jahreszeit: The One Thing. Die überraschend einfache Wahrheit über außergewöhnlichen Erfolg von Gary Keller und Jay Papasan.

No Comments

Sorry, the comment form is closed at this time.