Montagshappen No. 10 #Angst - Montagshappen
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Montagshappen

Montagshappen No. 10 #Angst

Mit der„German Angst“ hat die typisch deutsche Zögerlichkeit ihren eigenen internationalen Begriff. Wir sind berühmt dafür, ängstlich zu sein. Herzlichen Glückwunsch! Was steckt hinter unserem Ruhm? Sind wir wirklich so vorsichtig und verhalten und würden uns am liebsten unter unserer Bettdecke verkriechen?

Eine renommierte Versicherung führt seit 26 Jahren eine jährliche Studie zu den größten Ängsten der Deutschen durch. Zwar variiert die Reihenfolge der Top-Ten-Liste von Jahr zu Jahr, aber das grundlegende Ergebnis ist, die Ängste der Deutschen sind enorm. Wie kommt das uns was macht das mit uns?

Angst ist eigentlich ein gesunder urzeitlicher Instinkt, der uns davor schützen soll, Neuem allzu unbedarft entgegenzutreten. Sie ist ein Warnsignal, die unbekannten, roten Beeren nicht einfach so zu naschen, oder den „süßen“ Säbelzahntiger zu streicheln. Denn: Wer in der Steinzeit allzu neugierig war, lebte voraussichtlich nicht lange. Heutzutage ist jedoch unser Urbedürfnis nach Sicherheit, also das blanke Überleben, befriedigt. Im weltweiten Vergleich haben die Deutschen einen sehr hohen Lebensstandard. Sogar die Arbeitslosenquote ist im europäischen Vergleich eine der niedrigsten.

Der Neandertaler steckt jedoch noch immer tief in uns und reagiert auf alles Neue mit Angst. Schade – meinen die Experten der heutigen #Montagshappen und zeigen, welche tollen Entwicklungschancen wir uns damit entgehen lassen und geben Tipps, wie wir den Urzeitmenschen in uns überwinden können.

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