Anke Nennstiel: Sommerzeit – frische Energie für neue Projekte - Montagshappen
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Anke Nennstiel: Sommerzeit – frische Energie für neue Projekte

Ist die erste Frühjahrsmüdigkeit erst einmal überwunden, beginnt mit dem Frühling für viele die Kreativphase. Denn Kreativität braucht Energie und wer sich jetzt nicht selbst im Keller einsperrt, hat davon definitiv mehr als in den Wintermonaten: Wir tanken Vitamin D, kämpfen mit weniger Erkältungen und Co. und kehren der Winterdepression den Rücken.

Es ist also genau die richtige Zeit, um neue Projekte anzuschieben, Liegengelassenes endlich anzupacken und das gefühlte Mehr an Zeit auch für sich zu nutzen. Anke Nennstiel weiß aus ihrer Tätigkeit als Wendpunkt-Coach diesen Energiebooster zu schätzen und rät: „Wenn es einen guten Zeitpunkt gibt, um Neues zu starten oder Dinge endlich zu Ende zu bringen, dann jetzt!“

Was wollten Sie eigentlich schon längst angehen? Was haben Sie noch für Visionen oder Ziele? Möchten Sie ein neues Hobby starten, liebäugeln Sie mit einer Weiterbildung oder möchten Sie den Job sogar wechseln?

Veränderungsprozesse kosten erst einmal Energie und Nennstiel erlebt bei ihrer Arbeit immer wieder, wie schwer es vielen fällt, Entscheidungen zu treffen und Veränderungen anzustoßen, die eigene Komfortzone zu verlassen. Die zusätzliche Energie des Frühlings ist da eine gute Unterstützung. „Das Aufwachen aus unserem winterlichen Dämmerzustand klärt den Blick fürs Wesentliche“, weiß Nennstiel. “Jetzt oder nie!” lautet daher die frische Frühlingsdevise.

Was ist Ihr Frühjahrs-Projekt?

Aber was gehen wir an, wofür nutzen wir das Mehr an Zeit und Energie? Das Gefühl, die Qual der Wahl zu haben, kennt jeder. Oder die Unsicherheit, etwas anzugehen, weil wir nicht wissen, wozu eine Entscheidung in der Zukunft führt. Wenn dieser Zustand zur Schockstarre führt ist das Resultat am Ende Frustration und Enttäuschung.
Eine falsche Entscheidung ist daher besser als keine. Anke Nennstiel gibt drei Tipps, mit denen Entscheidung leichter fallen und neuen Projekten nichts mehr im Weg steht.

  1. Probe-Entscheidung
    Sie haben Angst vor den Konsequenzen Ihrer Entscheidung? Treffen Sie doch mal eine Probe-Entscheidung. Gehen Sie davon aus, eine Sache entschieden zu haben und spielen Sie dieses Szenario einen Tag lang im Kopf durch. Was wäre wenn ich… ab heute einen Schrebergarten hätte, im Flieger nach Peru säße, die Fortbildung morgen beginnen würde. Spielen Sie das Szenario so realistisch wie möglich in Ihrem Kopf durch, mit allen Konsequenzen. Fühlt sich gut an? Dann los!
  2. Positiv entscheiden
    Häufig zählen wir die Gründe auf, die gegen eine bestimmte Wahl sprechen – weil wir Angst vor Veränderung haben. Aber Angst ist bekanntlich ein schlechter Berater. Drehen Sie den Spieß um und argumentieren Sie positiv. Was würden Sie bei der anstehenden Entscheidung gewinnen?
  3. Kurze Entscheidung – weniger Stress
    Zwischen den Stühlen zu sitzen stresst und verursacht ein Gefühl von Hilflosigkeit. Natürlich gibt es auch falsche Entscheidungen, aber auch den falschen Weg einzuschlagen, bringt uns weiter als einfach stehen zu bleiben. Nur in Bewegung behalten Sie die Zügel selbstbestimmt in der Hand.

Niemand kann die Zukunft vorhersehen. In letzter Konsequenz bedauern wir viel häufiger die Dinge, die wir nicht gemacht haben als die Fehlentscheidungen, die wir getroffen haben.

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