Ute Blindert: Feste feiern und Netzwerken. Das geht, nur wie?
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Ute Blindert: Feste feiern und Netzwerken. Das geht, nur wie?

Weihnachtsfeier, Karneval oder Fasching und das ein oder andere Betriebsfest stehen immer wieder im Arbeitsalltag an. Eine gute Gelegenheit um zu Netzwerken, oder? Ja und Nein – am Ende kommt es immer darauf an, was du daraus machst. Das sind meine 7 Tipps für den Umgang mit Feierlichkeiten und Netzwerken.

  1. Was bin ich für ein Typ?

Sich unter Menschen zu mischen, ist erst einmal eine ziemlich gute Idee. Denn nur so lernst du sie auch persönlich kennen und nicht nur als Ansprechpartner*in für bestimmte Aufgaben. Trotzdem halte ich es für wichtig, sich auch selbst einschätzen zu können. Wenn du dich in großen Runden einfach nur unwohl fühlst, dann such dir lieber andere Gelegenheiten um zu Netzwerken. In einem Unternehmen kannst du dich auch mittags mit deinen Kolleg*innen beim #neverlunchalone zusammensetzen oder dir einen WOL-Circle (WOL steht für Working out loud) suchen.

  1. Eine Wunschliste anfertigen

In deinem Unternehmen kennst du sicher eine Reihe von Menschen, mit denen du gern mal ins Gespräch kommen würdest. Im Alltag begegnet ihr euch aber nicht so ohne weiteres. Hier bietet sich eine Feier an, um zwanglos ins Gespräch zu kommen. Überlege dir also im Vorfeld, wen du gern mal ansprechen und kennen lernen möchtest.

  1. Eine Liste zu dir: „50 Dinge über mich“

Schreibe eine Liste mit “50 Dinge über mich”. Die ersten 10 sind noch einfach, die nächsten 10 auch, aber mit 30, 40, 50 wird die Liste ganz schön persönlich und ziemlich detailliert. Warum ich dir das vorschlage? Überleg dir die Situation auf der Feier, wenn du nicht mehr weiterweißt: “Was soll ich denn mit dem reden? Wir haben doch keinerlei Gemeinsamkeiten!” Dann denk an deine Liste und frage einfach ein, zwei Dinge von deiner Liste. Du wirst merken, es gibt mit jedem Menschen ein Gesprächsthema.

  1. Smalltalk ist gar nicht so schwer

Genau, mit der Liste der „50 Dinge über mich“, ist Smalltalk nur noch halb so schwer. Ansonsten hilft dir vielleicht auch dieser Tipp: Frage einfach dein Gegenüber! Die meisten Menschen, vor allem bei offiziellen Feierlichkeiten, haben einen Hang zur Eitelkeit und sprechen gern über sich. Und schon bist du mitten im Gespräch, aber …

  1. … finde ein Ende, wenn es dir nichts bringt.

Genau. Wenn du merkst, dass dein Gesprächspartner nur um sich selbst kreist, wandere zum nächsten. Es geht ja schließlich ums Netzwerken und das hat etwas mit Gegenseitigkeit zu tun und nicht mit einseitigen Vorträgen. Biete deinem Gegenüber einfach an, euch ein Getränk zu besorgen und schon bist du im Getümmel verschwunden.

  1. Kein Alkohol oder nur in Maßen

Ja, Alkohol macht uns lockerer und auf einmal ist man nicht mehr so schüchtern. Doch schnell ist es zu viel. Also setze dir eine feste Grenze oder besser gleich die Nulllinie, damit du ganz bei dir bleibst.

  1. Versuche, in Kontakt zu bleiben und eine Verbindung aufzubauen.

Wenn es ein interessantes Gespräch war und ihr Anknüpfungspunkte gefunden habt, tauscht eure Kontaktdaten per Visitenkarte oder eines der sozialen Netzwerke aus. Mach dir am besten auch direkt einen Vermerk, über was ihr gesprochen habt und was ihr zusammen machen würdet. Wenn es dir dann ernst ist, dann bleib in Verbindung und vertiefe diese.

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