5 Fragen zum Thema Fastenzeit und Viren an Heilpraktiker Roland Tennie
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5 Fragen zum Thema Fastenzeit und Viren an Heilpraktiker Roland Tennie

Gerade erst hat die Fastenzeit begonnen – die große Zeit des Verzichtens. Und da Fastenzeit, wie wir gerade eindrücklich gezeigt bekommen, auch Virenzeit ist, haben wir uns mit Heilpraktiker Roland Tennie darüber unterhalten, wie man zur Fastenzeit fit bleiben kann.

1. Gibt es, mal abgesehen von zu viel Alkohol und Zigaretten, etwas, worauf Menschen hin und wieder verzichten sollten, um gesundheitlich besser dazustehen?

Wir sollten nicht nur während der Fastenzeit auf die uns bekannten gesundheitsschädigenden Substanzen verzichten. Aber wer einen besonderen Grund braucht, um zum Beispiel mit dem Rauchen aufzuhören, der sollte diese Gelegenheit nutzen. Zusätzlich halte ich es für richtig, auf unnötige zuckerhaltige und stark fetthaltige Substanzen zu verzichten. Damit verbessern wir unsere gesundheitliche Lage deutlich. Aber auch die Psychohygiene sollte in der Fastenzeit eine Rolle spielen. Das Handy muss nicht immer vor dem Gesicht kleben und anstatt zuhause ständig vor dem Computer zu hängen, ist ein entspannter Spaziergang vorzuziehen. Unsere Konzentration und Ausdauer leiden unter den modernen Medien und deren exzessiver Nutzung doch sehr. Wer es dann auch noch schafft, den Stresspegel herunter zu regeln, tut sich wirklich etwas Gutes. Neben schlechter Ernährung und dem hohen Medienkonsum stellt Stress eine massive Beeinträchtigung für unser Immunsystem dar.

2. Worauf sollten wir niemals verzichten, wenn wir gesund bleiben wollen?

Obst, Gemüse und eine ausreichende Trinkmenge pro Tag sind die Basis für ein gutes Immunsystem. Eine schonende Zubereitung unserer Speisen sollte ebenfalls eine Rolle spielen. Und ich möchte unbedingt noch erwähnen, dass wir auch auf keinen Fall aus falschem Ehrgeiz heraus auf wichtige Medikamente verzichten sollten. Das kann ganz schnell in einem Desaster enden.

3. Viren zählen ja zu den größten Feinden der Menschen. Zurzeit hält uns das Coronavirus in Atem und sorgt für viel Panik? Worauf sollten wir verzichten, um uns optimal vor immer wieder neuen Viren zu schützen?

Ganz wichtig: Wir sollten nie in Panik verfallen. Wenn viele Viren unterwegs sind, schützt uns häufigeres Händewaschen. Sich 30 Sekunden lang die Hände mit Seife zu waschen mindert ein Infektionsrisiko bereits erheblich. Ist das nicht möglich, können wir uns auch mit einem Händedesinfektionsmittels behelfen. Ich rate den Menschen ferner davon ab, sich unnötig die Hände zu reichen. Ebenso würde ich größere Veranstaltungen meiden, wenn gerade viele Menschen erkältet sind. Bezüglich der aktuellen Corona-Infektionen sollten alle regelmäßig die lokalen Nachrichten hören, um gegebenenfalls Hinweise der Gesundheitsämter auch mitzubekommen.

Aber die Basis dafür, dass uns Viren gar nicht erst befallen, ist Prävention. Dazu gehört eine gesunde Ernährung ebenso, wie die wohl dosierte Supplementierung von Zink und anderen Spurenelementen, die in unserer Nahrung leider nicht mehr in ausreichender Menge vorkommen.

4. Ist es denn in solchen Zeiten ratsam, auf Großveranstaltungen zu gehen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Flugzeug zu reisen? Wo lauern die Gefahren?

Wie schon erwähnt, sollten wir abwägen, ob wir uns auf Großveranstaltungen bewegen möchten oder nicht. Ich persönlich rate von Menschenansammlungen ab, wenn das Infektionsrisiko gerade hoch ist – egal um welche Infektion es sich handelt. Was das Reisen angeht, ist es wichtig, über die Lage am Zielort informiert zu sein. In Risikogebiete zu reisen, wo das Coronavirus eine Rolle spielt, würde ich vermeiden. Dann lieber doch zu Hause bleiben und sich in Ruhe mit Dingen beschäftigen, die uns entspannen.

5. Mit welchen Symptomen sollen Menschen sich testen lassen und wo können sie das?

Menschen, die Fieber haben, vornehmlich in Verbindung mit Husten oder bronchitisähnlichen Erscheinungen, sollten sich zunächst telefonisch beim Hausarzt oder unter der Rufnummer auf der Internetseite des jeweiligen Gesundheitsamtes nach einem Test erkundigen. Dort wird man sicherlich gut beraten. Hier spielt auch eine große Rolle, ob jemand in Regionen unterwegs war, in denen schon Fälle einer Coronavirusinfektion bekannt geworden sind.

Um weitere Infektionen zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie bei Symptomen wirklich erst den telefonischen Kontakt suchen. Wer sofort mögliche Behandlungszentren aufsucht, gefährdet anderer Menschen Gesundheit, falls eine Infektion vorliegt. Nicht jede Praxis ist darauf vorbereitet, mit infektiösen Patienten richtig umzugehen.

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