Andrea Osthoff: 6 Tipps für smarten Smalltalk - Montagshappen
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Andrea Osthoff: 6 Tipps für smarten Smalltalk

Was reden beim Smalltalk? Insbesondere bei beruflichen Anlässen bereitet diese Frage vielen Menschen Druck. Das Ergebnis: völlig verkrampfte Gesprächssituationen, bei denen man sich erst recht unwohl fühlt. Stellen Sie daher keine zu hohen Ansprüche an den Plausch im Business. Es geht einfach nur um einen Anfang, um Kontakte zu knüpfen. Dabei helfen folgende Tipps:

1. Neugierig auf den Gesprächspartner sein

Smalltalk lebt vom Interesse am Gegenüber. Das darf natürlich nicht aufdringlich oder plump daherkommen. Den anderen auszufragen, ist keine gute Idee. Doch in den meisten Fällen wird das auch gar nicht nötig sein: Beginnen Sie das Gespräch mit einer Frage und lassen den anderen einfach reden. Er wird Sie als angenehmen Gesprächspartner in Erinnerung behalten.

2. Keine geschlossenen Fragen

Mit einer Frage wie „Gefällt Ihnen die Veranstaltung?“ laden Sie Ihr Gegenüber ein, nur mit einem Wort oder einer kurzen Phrase zu antworten. „Gut“ …. „Nein“… und schon ist das Gespräch wieder beendet. Anders ist es mit offenen Fragen, sie fordern zum Erzählen auf. „Was nehmen Sie aus dem letzten Vortrag für Erkenntnisse mit?“ oder „Was erhoffen Sie sich von der Veranstaltung?“ sind somit die besseren Fragen, mit denen Sie erreichen, dass der andere etwas von sich erzählt.

3. Der „Komplimente-Trick“

Wenn Sie den anderen loben – indirekt in eine Frage verpackt – führt das dazu, dass Sie etwas über die Interessen des anderen erfahren. Beispiel: „Ihre Krawatte finde ich sehr geschmackvoll. Das Muster erinnert mich an Fernost. Verbindet Sie etwas Besonderes mit Asien?“ Ihr Gegenüber bestätigt seine Verbundenheit mit Asien? Wunderbar, Sie haben ein Gesprächsthema. Verneint er Ihre Frage, ist das auch nicht schlimm, denn Sie können ganz leicht anknüpfen: Die Themen Mentalität anderer Landsleute oder auch Urlaub liegen ganz nah.

4. Der „Standort-Trick“

Gut beim Smalltalk ist immer, wenn Sie Gemeinsamkeiten finden. Eine Gemeinsamkeit, auf die Sie immer zurückgreifen können, sind Ort, Umfeld und der Anlass, der Sie zusammengebracht hat. Nichts liegt daher näher, als das Ereignis, and dem Sie beide teilnehmen, zum Gesprächsthema zu wählen. Da findet sich immer etwas. Wenn es nicht das Essen ist, können Sie sogar das Licht im Raum thematisieren. Nach einer Frage wie „Finden Sie nicht auch, dass die Beleuchtung hier ein wenig kalt ist?“ müssen Sie sich ja nicht ausgiebig über Lichtkonzepte austauschen. Hauptsache ist, Interesse am Smalltalk signalisiert zu haben und überhaupt erst mal ins Gespräch zu kommen.

5. Nicht spiegeln

Die Frage zur Beleuchtung könnte auch Ihnen gestellt werden. Tappen Sie jetzt nicht in die sogenannte Spiegel-Falle: Aus dem Bedürfnis heraus, gemocht zu werden, stimmen wir häufig unbedacht zu – „Ja, Sie haben völlig recht mit der Beleuchtung!“, „Das ist mir auch schon aufgefallen“ oder ähnlich – und nehmen uns die Chance auf einen smarten Talk. Trauen Sie sich ruhig, etwas kreativer zu fragen. Beispiel: „Das Licht erinnert mich an die Beleuchtung der Turnhalle in meiner Grundschule. Ich glaube, in diesen Sporthallen war das Licht generell so kalt. Können Sie sich daran auch noch erinnern?“ Bringen Sie Ihren inneren Kritiker zum Schweigen, wenn Sie sogleich denken: „Mein Gott, was rede ich denn da?“ Gespräch läuft? Dann ist doch alles gut!

6. Smalltalk üben

Wahrscheinlich sind Sie für jede Situation dankbar, in der Sie die Tipps nicht anwenden müssen. Das ist ganz normal: Wir meiden, was uns unangenehm ist. Suchen Sie dennoch Smalltalk-Situationen, nutzen Sie Gelegenheiten im Alltag, um mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen. Denn auch wenn der Spruch abgenutzt ist, er stimmt: Übung macht den Meister!

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