Christoph Schulz: Lebensmittel plastikfrei einkaufen – 8 Tipps - Montagshappen
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Christoph Schulz: Lebensmittel plastikfrei einkaufen – 8 Tipps

Beim plastikfreien Einkaufen von Lebensmitteln stößt man schnell an Grenzen. Denn Plastik findet sich im Supermarkt einfach überall. Selbst die Bio-Produkte sind in der Regel in Plastik verpackt. Mit folgenden Tipps ist es dennoch möglich, fast komplett plastikfrei einzukaufen:

 

Obst- und Gemüsenetze verwenden

Generell sollten Sie dazu übergehen, nur noch loses Obst und Gemüse zu kaufen – und im Supermarktauch auf die sogenannten Hemdchenbeutel fürs Abwiegen und den Transport verzichten. Doch wie größere Mengen an Äpfeln, Tomaten oder Champignons zur Kasse befördern? Wiederverwendbare Obst- und Gemüsenetze aus Baumwolle sind dafür gut geeignet. Einmal erworben – achten Sie dabei auf biologisch abbaubares Material – ist alles nur noch eine Frage der Gewohnheit, daran zu denken, die Netze beim Gang zum Supermarkt auch mitzunehmen.

Einkauf auf dem Wochenmarkt

Wir neigen dazu, die Supermärkte als bequeme Variante fürs Einkaufen zu bevorzugen. Dabei bieten viele Wochenmärkte eine riesige Auswahl regionaler Produkte. Hier geht es sogar ohne die eben erwähnten Obst- und Gemüsenetze. Einfach einen Jutebeutel oder Korb mitnehmen. Plastikfreu einkaufen ist auf dem Wochenmarkt so easy, wie nirgendwo anders.

Einkauf im Unverpackt-Laden

Unverpackt-Läden gibt es noch nicht in jeder Stadt, aber gerade in den letzten Monaten öffnen immer mehr dieser Läden ihre Pforten. Hier können mitgebrachte Behälter einfach aufgefüllt werden. Plastikmüll wird gänzlich vermieden.

Leitungswasser trinken

Sind Sie es nicht auch leid, immer diese 6er-Träger Wasser nach Hause zu schleppen? Wasser müssen Sie eigentlich gar nicht mehr kaufen. Unser Leitungswasser gehört zu den Reinsten der Welt. Schnappen Sie sich eine große Glasflasche und füllen Sie diese an der Leitung auf. Das ist nicht nur umwelt-, sondern auch rückenschonend.

Fleisch und Käse plastikfrei einkaufen

Plastikfreies Einkaufen von Fleisch und Käse ist etwas komplizierter, aber genauso möglich. Wegen der Hygieneverordnung darf die Bedienung an der Wurst- und Käse-Theke eigentlich nichts ohne Verpackung verkaufen. Solange mitgebrachte Edelstahl-Dosen oder Glasbehälter aber AUF der Theke bleibt und Wurst und Käse einfach hineingelegt werden, geht das meistens klar. Nehmen Sie einfach Edelstahl-Dosen oder Glasbehälter mit und lassen Sie diese an der Fleisch- und Käsetheke befüllen. Es braucht nur ein Tablett, sodass der Verkäufer hinter der Theke nicht in Kontakt dem mitgebrachten Behälter kommen. Dann ist es aus hygienischer Sicht unbedenklich. Schlagen Sie das Vorgehen einfach vor, falls man in Ihrem Markt Wurst und Käse noch nicht plastikfrei kaufen kann.

Weinflaschen mit Naturkorken kaufen

Einen Wein plastikfrei zu kaufen, ist gar nicht so einfach. Die Flaschen haben häufig einen Plastik- oder Metallstopfen (mit Kunststofffutter), was man aber oft erst nach dem Öffnen sehen kann. Auf der Webseite CorkWatch können Sie vor dem Weinkauf sichergehen, ob der Wein einen Korken aus Naturkork hat oder nicht.

Kaugummis weglassen

Kaugummis sind meist in Plastik verpackt. Dies ist aber nicht der Hauptgrund, warum Sie darauf verzichten sollten. Wussten Sie, dass klassisches Kaugummi selbst aus Plastik besteht? Richtig gehört! Da Naturstoffe nicht ausreichend zur Verfügung stehen, wird die Kaumasse unter anderem aus Kunststoff, sogenannten synthetischen Thermoplasten, hergestellt. Wenn Sie plastikfrei leben wollen, verzichten Sie daher in Zukunft auf Kaugummis.

Und auch keine Fertiggerichte mehr!

Auch Fertiggerichte beinhalten eine Menge Kunststoff. Sie sind so ziemlich das Schlimmste, was man seinem Körper antun kann. Vergegenwärtigen Sie sich das bei jeder neuen Versuchung und machen Sie einen Schlenker um die Fertiggerichte im Supermarkt.

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