Steffen Kirchner: Risiko macht Erfolg und reich - Montagshappen
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Steffen Kirchner: Risiko schafft Erfolg und macht reich

Wer im Leben wirklich erfolgreich sein will, muss dazu bereit sein, immer wieder auch mal ein Risiko einzugehen, Niederlagen einzustecken und Fehler zu machen. Denn ohne Fehler gibt es keinen Fortschritt. Erfolg ist zwar ein guter Kumpel, aber er ist ein schlechter Lehrer. Risiken und potenzielle daraus resultierende Fehler sind nicht unser Feind, wenn wir lernen, richtig mit ihnen umzugehen. Wir können sie für unseren persönlichen Erfolg nutzen. Am anschaulichsten lässt sich das am Beispiel des eigenen finanziellen Wohlstands zeigen.

Sicherheit oder Risiko?

Eine wichtige mentale Erfolgsregel lautet: „Durchschnittsverdiener spielen auf Sicherheit. Reiche Menschen wissen, wann es sich lohnt, Risiken einzugehen.“ Dieses Prinzip gilt auch für das Erschaffen des eigenen Vermögens. Wer Robert Kiyosakis Buch „Rich Dad Poor Dad“ gelesen hat, kennt diese Haltung auch von den beiden Vätern, über die er im Buch spricht. Sein leiblicher Vater, den er auch als seinen „armen Vater“ bezeichnet, war sehr intelligent, hoch gebildet und hatte einen gut bezahlten Beruf. Sein „reicher Vater“ war der Vater seines besten Freundes, mit einer niedrigen Schulbildung. Beide Väter machten in ihrem Bereich Karriere, arbeiteten hart und verdienten gutes Geld. Sein armer Vater kämpfte sein Leben lang und kam dabei gerade mal so finanziell über die Runden, während der andere einer der reichsten Männer Hawaiis wurde. Er hinterließ seiner Familie und Wohltätigkeits-organisationen ein mehrstelliges Millionenvermögen.

Antwort oder lieber Frage?

Am Beispiel von Robert Kiyosaki lässt sich das Mindset, also die Einstellung insbesondere im Bereich Risiko schön zeigen. Der „arme“ Vater sagt: „Ich kann es mir nicht leisten“. Der „reiche“ Vater fragt: „Wie kann ich es mir leisten?” Wer sein Gehirn darauf programmiert, dass etwas unerreichbar ist, schaltet es ab. Damit ergeben wir uns dem Schicksal und den vermeintlich schlechten Umständen. Wer sich jedoch fragt, wie er seinen Wunsch oder sein Ziel erreichen kann, geht bereits in die Aktion. So öffnen wir unseren Verstand und veranlassen unser Gehirn dazu, nach einer passenden Antwort zu suchen. Die Frage initiiert Aktion, wohingegen die Aussage Resignation bedeutet.

Antrieb oder Aufgabe

Stellen wir uns folgende Situation vor: Sie sind ungewollt schwanger, bzw. ihre Partnerin. Eine Situation, die täglich immer wieder vorkommt. Jetzt könnten wir sagen: „Ich kann dieses Kind nicht ernähren mit dem, was ich verdiene“. Oder wir fragen uns: Wie kann ich es schaffen, uns und das Kind zu ernähren. Ist doch klar, dass wir nur mit der Fragestellung ins Tun kommen. Die Aussage, auch wenn sie in diesem Moment faktisch richtig ist, blockiert uns. Die Frage hingegen veranlasst uns dazu, etwas zu unternehmen – eine Lösung zu finden.

Wandel oder Stillstand?

Eine solche Haltung birgt immer auch ein gewisses Risiko. Das kann ohne Frage auch zu Unsicherheiten und Stress führen. Wir wissen natürlich alle, dass Stress auf Dauer nicht gut ist. Doch genau dieser Stress veranlasst uns dazu, eine Lösung zu finden. Er hält uns in Bewegung. Das ist Leben. Genauso wenig wie unser Leben stehenbleibt, sollten wir es tun. Wer sich bewegt, muss ein gewisses Risiko immer wieder eingehen und Fehler machen. Denn nicht immer bewegen wir uns in der richtigen Weise in die richtige Richtung. Doch genau dieses Risiko ist mittel- bis langfristig gesehen unser Schlüssel zum Erfolg.

Kurz- oder langfristig betrachtet?

Die meisten Menschen überschätzen total, was sie kurzfristig erreichen können und unterschätzen oft, was langfristig alles erzielt werden kann. Wer auf Sicherheit spielt, ist zwar nur kurzfristig beruhigt. Aber langfristig gibt es nichts Unangenehmeres als das mangelnde Wachstum unserer Persönlichkeit und unserer Finanzen. Dieses Wachstum erreichen wir aber nur, wenn wir aus der Komfortzone der Sicherheit jede Woche einen kleinen Schritt weiter heraustreten und somit ein kontrolliertes Risiko eingehen.

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